Despina Corazza
Sängerin // Gesangspädagogin

Wieviel ist Musik wert?
Wir Musiker*innen sind uns gewohnt, dass das Geld knapp ist. Kann man von der Musik leben? Ich würde sagen: "Njein". Also eigentlich eher nein, oder in gewissen Lebensphasen vielleicht ja.
Der Schweizerische Musikverband meint, dass Musiker:innen pro Auftritt, der maximal bis zu 3h dauert 740.- CHF verdienen sollte. Mindestens. Die Norm sind aber 250 - 300 CHF.
Pro Konzert hat man ca. 12 Stunden Arbeitszeit. (Auflistung siehe unten).
Das bedeutet ein Stundenlohn von
Offizielle Biografie in Textform (für Professionelle)
Offizielle Biografie in Eckdaten (Für Eilige)
Etwas persönlichere Biografie (für Interessierte)
Inspirationsquellen & Überzeugungen (für besonders Interessierte)

"Me seit es gäbiweder es inne no nes ussWüu aus wo i eim inn sig sig o ussU aus wo uss sig sig o i eim innU we das würklech schtimmt De bhüet mi gott dervor"aus "Hotelsong" von Patent OchsnerIch glaube es ist enorm wichtig, Veantwortung für das eigene Innenleben zu übernehmen. Oder wie Etty Hillsum sagt: Gott helfen, indem wir ihm einen Platz in unserem Inneren geben. Dies ist eine Mammut-Aufgabe, aber sie hat auch ihre ganz wundervollen Seiten.Das Leben ist etwas Herrliches und Großes, wir müssen später eine ganz neue Welt aufbauen - und jedem weiteren Verbrechen, jeder weiteren Grausamkeit müssen wir ein weiteres Stückchen Liebe und Güte gegenüberstellen, das wir in uns selbst erobern müssen [...]. Etty Hillesum Das denkende Herz (Anm. 2) 209Ich möchte mehr im Wasser sein. Auch wenn ich tiefe Gewässer unheimlich finde.Für pragmatische / eilige / unromantische:Zu den Eckdaten meines "offiziellen" LebensDie Eckdaten meines persönlichen Lebens1992 geborenals Kind schon ganz viel gesungen, mich in der Musik zu Hause gefühltJazz-Gesang studiert - 7 Jahre Vollzeit-Zeit Studium in 9 Jahre gepackt.Highlights:- Menschen und DozentInnen wie Virginia Beatrice, Ricardo Regidor, Thomas Mejer, die an mich geglaubt haben.- Austauschsemester in Linz (AT) an der Anton Bruckner Privatuniversität: Ich hab mich so willkommen gefühlt, ihr habt mir Flügel verliehen.- Gesangstunden bei Martina Bovet an der ZHdK, für die ich immer noch zutiefst dankbar bin.
Bio
*1992
aufgewachsen in verschiedenen Teilen der Deutsch-Schweiz
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2012 - 2015 Bachelor of Arts in Music, Hochschule Luzern - Musik (Jazzgesang)
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2015 - 2017 Master of Arts in Jazz Performance, Hochschule Luzern - Musik
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2018 - 2021 Master in Music Pedagogy, Zürcher Hochschule der Künste
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Seit 2012 darf ich mich im kleinen und feinen Luzern heimisch fühlen.
Ich bin dankbar für jeden Baum, die alten mag ich besonders.
ich tanke auf in der Natur.
Ich finde inspirierend: David Steindl Rast, Etty Hillesum,
Wie ich zur Methode Wildwuchs gekommen bin:
Gesundheitliche Themen (Psychische sowie körperliche Gesundheit und auch deren Wechselspiel) beschäftigen mich schon seit meiner Kindheit. Dies, wegen eigener Betroffenheit und auch wegen Betroffenheit in meinem engsten Familienkreis.
Ich erfuhr, was es bedeutet, in einer vermeintlich abgesicherten Schweiz durch die Maschen des sozialen Sicherheitsnetzes zu fallen. Ich erfuhr, was es bedeutet, wenn die Schulmedizin mehr Ich erfuhr, wie stark die psychische Gesundheit Leben und auch die körperliche Gesundheit prägt.
Seit meinem 11. Lebensjahr plagten mich starke Menstruationsschmerzen und ich hatte durch Verdauungsprobleme immer wieder starke Nährstoffmängel. Auf der Suche nach Lösungen (Ernährungsumstellungen, Nahrungsergänzungsmittel, Therapien) stiess ich irgendwann auf ein Interview mit Angelika Koppe, in dem sie sehr eindrücklich ihre Geschichte schilderte. Selbst betroffen von Endometriose war sie in den 80er Jahren schwer krank und bekam von der Schulmedizin keine erfreulichen Perspektiven. In ihrer Not beschloss sie, sich selbst auf die Suche nach Lösungen zu machen, entwickelte aus ihrem eigenen Heilungsweg heraus die Methode Wildwuchs und konnte jahrzehntelang gesund und kraftvoll leben.
Als Gesangslehrerin arbeite ich nun schon lange mit Menschen im Zweier-Setting.